Intelligenter Sand

Das MIT Distributed Robotics Laboratory hat ein Projekt, das sich damit befasst „intelligenten Sand“ zu entwickeln. Die Vision ist, dass man einen Gegenstand in eine Box mit Stand stellen kann und der Sand diesen Gegenstand dann nachbildet. Dieses Verfahren und vor allem die Algorithmen, die das ermöglichen sollen, wollen die Forscher im Mai 2012 auf der IEEE International Conference on Robotics and Automation vorstellen.
Bisher haben sie einige Versuche mit Würfel einer Kantenlänge von 10mm gemacht. Die Würfel sind magnetisch und enthalten kleine Prozessoren, die es ihnen ermöglichen miteinander zu kommunizieren und ein Objekt nachzubilden.

Die Herausforderung des Projekts ist es, mit den knappen Resourcen auf den einzelnen „Sandkörnern“ so umzugehen, dass ein möglichst effizienter Algorithmus herauskommt, der die Kommunikation der Elemente miteinander ermöglicht und gleichzeitig auch den Gegenstand nachzubilden. Dazu wird keine Karte des Gegenstands erzeugt und verwendet, da das Team die Resourcen dafür nicht in den einzelnen Elementen sieht, bei der Größe von Sandkörnern verständlich.
Die Elemente kommunizieren untereinander, um zu erfahren, welchem Element noch Nachbarn fehlen, so dass das Objekt nachbildet werden kann. Nicht benötigte Elemente fallen am Ende einfach vom Objekt ab.
Die Verkleinerung der Elemente ist laut Robert Wood, Associate Professor of Electrical Engineering an der Harvard University nicht undenkbar, da sich die Anforderungen an die Elemente in Grenzen halten. Allerdings würde es doch eine Menge Arbeit bedeuten diese Elemente herzustellen.
Wir können gespannt sein, wie sich das noch entwickelt.

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